Die Gründerin von Baphumelele, Frau Rosie Mashale kam 1989 nach Khayelitsha, von Beruf Lehrerin begann sie sehr bald sich um die Kinder zu kümmern, die untertags ohne Aufsicht waren. Sie gründete eine Kinderkrippe und einen Kindergarten. Zunehmend wurden ihr jedoch auch Kinder gebracht, deren Eltern an Aids starben, die vernachlässigt oder missbraucht oder neugeboren irgendwo zurückgelassen wurden.

So gründete sie 2001 das Waisenhaus, das mittlerweile auch durch internationale Unterstützung das Zuhause für mehr als 100 Kinder geworden ist: www.baphumelele.org.za

Es ist immer wieder erschütternd bei einem Besuch in Baphumelele die Schicksale der Kinder zu hören – der kleine Junge, der als Neugeborener in einer öffentlichen Toilette gefunden wurde und nun 2 Monate später, einen mit einem kleinen Lächeln verzaubert und das Baby, geboren von einem Kind. Die Bezeichnung Mutter kann man hier kaum verwenden, denn sie war bei der Geburt 11 Jahre alt. Bei Rosie haben diese Kinder die Chance auf ein behütetes Leben und bekommen, die Liebe und Zuneigung, die bei ihrem Start ins Leben, nicht da waren.

Clemens ist innerhalb des Waisenhauses Baphumelele eine gesonderte Einheit. Es befinden sich dort bis zu 15 Kinder im Alter von 0 – 2 Jahren. Die meisten dieser Kinder sind HIV positiv und leiden an schweren, mitunter auch lebensbedrohlichen Erkrankungen. In Clemens bekommen sie Medikamente, werden gut versorgt und werden erst wieder in die elterliche Pflege entlassen, wenn gesichert ist, dass die regelmäßige Versorgung mit den Medikamenten fortgeführt wird. Die Eltern werden dafür ganz gezielt trainiert. In etlichen Fällen sind die Eltern (meistens Mütter) zu jung und kommen mit dem Kind nicht zurecht, sind selber krank oder drogen- oder alkoholabhängig. Dann bleiben die Kinder in Baphumelele und kommen in eine, ihrem Alter entsprechende, Gruppe. Clemens erhält keine staatliche Unterstützung, da die dafür vorgeschriebenen Voraussetzungen an die Unterkunft nicht erfüllt sind. Themba Labantu e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Haus zu renovieren, damit das Projekt Clemens die staatliche Unterstützung erhalten kann.

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