Kleinmond befindet sich in der Provinz Westkap in Südafrika. Es liegt 25 km nordwestlich von Hermanus und 110 km östlich von Kapstadt am atlantischen Ozean. Die Stadt hat insgesamt ca. 7.000 Einwohner. Davon leben ca. 4.000  in einem Township.

Kleinmond leidet unter einer starken Drogendealerszene. Dies ist eine ständige Bedrohung für  Kinder und Jugendlichen ab 8 Jahren, da die Dealer  intensiv versuchen  die Kinder als ‚Kunden‘ zu gewinnen und sie von Drogen abhängig zu machen.

Der Schwerpunkt des Projektes besteht darin, die  Sicherheit von Kindern/Jugendlichen aus den Townships zu erhöhen, indem ihnen ein geschützter Aufenthaltsort zusammen mit  Hausaufgabenbetreuung und begleiteten Freizeitaktivitäten für die Nachmittage geboten wird. So sollen die Kinder von der Straße und dem Einflussbereich der Drogendealer ferngehalten werden.

Die Angebote beruhen auf den thematischen Schwerpunkten Gesundheit, Sicherheit und (Berufs-)Bildung.

  • Ein warmes, gesundes Mittagsessen (eine warme Mahlzeit ist für die Kinder keine Selbstverständlichkeit): gekocht wird von Müttern aus dem Township und Ehrenamtlichen
  • Hausaufgabenbetreuung durch Ehrenamtliche und die Partnerorganisation KidsCan! vor Ort
  • Freizeit (Theater- und Musikgruppen, Spiel & Spaß, Aktivitäten in der angegliederten Werkstatt und dem angegliederten Obst- und Gemüsegarten: die Angebote werden von KidsCan!, Ehrenamtlichen und den Einwohner aus dem Township unterstützt
  • Teamwork, Persönlichkeitsentwicklung und Förderung von Sozialkompetenzen durch Team Sport wie z.B. Fußball: Unterstützung durch ortsansässige Vereine und KidsCan!
  • Drogenberatung, Vorträge zur Prävention, Betreuung von Schülern, die von der Schule verwiesen wurden, Begleitung von auffälligen Kindern / Jugendlichen zur Polizei oder zum Jugendamt, gemeinsame Gespräche mit den Eltern durch Edmund Arends im Auftrag durch PASA „people against substance abuse“
  • Sichere Wege durch den sogenannten „Walking Bus“: Begleitung der Kinder durch Eltern und Ehrenamtliche
  • Vorträge / Workshops zu folgenden Themen:
    • Ausbildungsmöglichkeiten: Kooperationen mit Firmen vor Ort
    • Gesundheitsthemen, wie gesunde Ernährung, Folgen des Drogenmissbrauchs, Umgang mit Rückschlägen, AIDS: Ehrenamtliche, PASA, KidsCan!
    • Psychologische Themen, wie Umgang mit Frustration, Gruppenzwang, zerrütteten Familien: PASA, Ehrenamtliche, KidsCan!
    • Sicherheit: wie schützt man sich vor aktuellen Gefahren, Drogendealern: PASA

Geplant ist der Bau eines ‚Safe Hubs‘, der neben den Räumen für die Betreuung der Kinder und Jugendlichen auch der NPO PASA (people against substance abuse) Platz bieten soll. Damit wird eine Anlaufstelle für Beratung und Behandlung aufgebaut, die auch Aufklärungskampagnen in Schulen im gesamten Einzugsbereich  organisieren und strukturieren kann.
Die Gemeinde hat zugesagt, ein Grundstück zur Verfügung zu stellen.

Zusammenarbeit vor Ort mit den NPOs PASA‚People against substance abuse‘ und KidsCan.

Simone Dimmerling, langjährige Patin bei Themba Labantu e.V. hat dieses Projekt initiiert und den Verein um Unterstützung bei der Realisierung gebeten.
Mitglieder des Vorstandes haben im Februar 2017 sich einen Eindruck vor Ort geschaffen und mit Vertretern der Gemeinde Kleinmond gesprochen.

Der Vorstand hat beschlossen, dieses Projekt zu unterstützen und so bitten wir Sie um Ihre Mithilfe.